Programm #datadayZH

Volkshaus Zürich, 8. Mai 2017

Moderation : Eliane Blumer, DLCM

 

Uhrzeit Programm Referenten
09h00-09h30 Café & Gipfeli
09h30-10h10  Data Professional Trainer  Niklaus Stettler / René Schneider  Train2Dacar
10h10-10h50  Data Librarian  Henriette Senst   Robert Koch Institut, Berlin
10h50-11h10  Pause
11h10-11h50  Data Curator  Susanne Schumacher  Zürcher Hochschule der Künste
11h50-12h30  Data Archivist  Oliver Watteler GESIS, Köln
12h30-13h30  Mittagspause (Stehlunch, in Anmeldung inbegriffen)
13h30-14h10 

Data Manager
(Vortrag auf Englisch)

Oleg Lavrovsky opendata.ch
14h10-14h50 Data Scientist
(Vortrag auf Englisch)
Olivier Verscheure Swiss Data Science Center 
14h50-15h10  Pause
15h10-15h50  Data Journalist Barnaby Skinner Tages-Anzeiger, Sonntagszeitung 
15h50-16h30  Panel: « Ist (Forschungs-)Datenmanagement (forschungs)fördernd oder -hemmend? »

 

Data Professional Trainer / Niklaus Stettler und René Schneider (Projekt Train 2 Dacar)

Der Umgang mit Daten braucht auch die entsprechenden Kompetenzen. Dazu braucht es Kurse, um all jene, die mit Daten arbeiten , zu schulen, Trainer bzw. Dozenten, die diese Kurse geben und weitere Trainer, die diese Dozenten ausbilden. Das Projekt Train2Dacar verstand sich als ein Projekt, in dem all diese Kompetenzen vermittelt werden sollten und für das neben Präsenzlehrveranstaltungen auch e-learning Unterlagen erstellt wurden. Im Vortrag soll auf das Projekt zurückgeblickt werden und das e-learning Material vorgestellt werden.

René Schneider ist seit 2006 Professor für Informationswissenschaft an der Haute école de gestion in Genf. Vor dieser Tätigkeit war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in der industriellen und akademischen Forschung tätig.

Niklaus Stettler ist Professor für Records Management und Archivierung und Leiter des Schweizerischen Instituts für Informationswissenschaften (SII) der HTW Chur. Er befasst sich in Lehre, Forschung und Dienstleistungsprojekten mit der Konzeption und Umsetzung von Records & Information Management Programmen in kleinen und mittleren Organisationen.

 

 

Data Librarian / Henriette Senst (Robert Koch-Institut)

„Data Librarian“ ist derzeit im deutschen Sprachraum kein etabliertes Berufsbild. Ungeachtet dessen  werden die Tätigkeitsfelder, die Data Librarians bearbeiten können, von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen verstärkt nachgefragt. Bisher erworbene bibliothekarische  bzw. informationswissenschaftliche Expertise im Umgang mit digitalen Informationsquellen kann  im Rahmen des Forschungsdatenmanagements bei  der  Prozessierung von Daten im projektbezogenen „Research Data Lifecycle“ eingebracht werden. Bibliothekare und Bibliothekarinnen übernehmen künftig aktiv Aufgaben bei der Planung der Informationsinfrastruktur  in Forschungsprojekten und bei der Kuratierung der im Forschungszyklus generierten Daten.

Henriette Senst (M.A.LIS) ist Bibliotheks- und Informationswissenschaftlerin und leitet die Bibliothek des Robert Koch-Instituts. Sie entwickelt mit ihrem Team forschungsbezogene Dienstleistungen, bei denen Services für das Informations- und Datenmanagement zunehmend zu einer neuen Form der Unterstützung der digital getriebenen Forschung verschmelzen.

 

 

Data Curator / Susanne Schumacher (Zürcher Hochschule der Künste)

Daten bewerten, modellieren und präsentieren: Diese Aufgaben eines „Data Curators“ werden am Beispiel des virtuellen Museums „Sound Colour Space“ gezeigt. Das virtuelle Museum ist die Online-Publikation des gleichnamigen SNF-Forschungsprojektes an der Zürcher Hochschule der Künste. Bereits bei der Konzeption sowie im Verlauf des Projekts war eine Vertreterin der Hochschulbibliothek in das Forschungsteam integriert. Es konnten die inhaltliche Materialsammlung und das Datenmodell des virtuellen Museums abgestimmt werden auf deren Einbindung in das institutionelle Repositorium und die langfristige Datenablage. Die bibliothekarische und archivarische Perspektive unterstützte auf diese Weise erfolgreich die wissenschaftliche und künstlerische Arbeit an der Schnittstelle zwischen den Forschungsfragen und der Datenstruktur.

Dr. Susanne Schumacher ist Kunstwissenschaftlerin mit Schwerpunkt computergestützte Wissenspraktiken in den Bereichen der Kunst, des Designs und der Architektur. An der Zürcher Hochschule der Künste ist sie als Product Ownerin für die Online-Plattform „Medienarchiv der Künste“ verantwortlich und nimmt an Forschungs- und Kooperationsprojekten teil. Website von Susanne Schumacher

 

 

Data Archivist / Oliver Watteler (GESIS, Köln)

Ein Archiv bezeichnet u.a. Institutionen, die Archivgut – in unserem Falle Daten - erfasst, erschliesst, dauerhaft erhält und nutzbar macht. Ein Archivar wäre entsprechend eine Person, die diese Aufgaben durchführt. Die Archivierung fachspezifischer Daten, v.a. Forschungsdaten, ist ein relativ junges Unternehmung. Wie im Falle „klassischer“ Archive kommen Wissen über den Entstehungskontext, zum rechtlichen Rahmen, zu technischen Besonderheiten, zur möglichen Nachnutzung und zur langfristigen Sicherung des „Archivguts“ zusammen. Der Vortrag zeigt anhand sozialwissenschaftlicher Forschungsdaten, welche Aufgaben ein „data archivist“ übernimmt.

Oliver Watteler (M.A. Geschichte, Politikwissenschaft und Philosophie) ist  zuständiger Mitarbeiter für Datenakquisition und allgemeine Nutzerberatung an der GESI, Abteilung Datenarchiv für Sozialwissenschaften. Profil der Person

 

 

Data Manager / Oleg Lavrovsky (opendata.ch)

The Swiss chapter of Open Knowledge is dedicated to making data freely available for everyone to use and republish, in order to increase transparency, innovation and efficiency. Oleg will explain why Data Literacy matters, and share stories from an event series through which thousands of people are learning to build better bridges to interpreting and validating facts about the world.

Oleg Lavrovsky is freelancer at datalets.ch, in the domain of modern web applications, frictionless data integration, creative code/data workshops, applied data science, crawling the internet. He is also active in the committee of the associatio opendata.ch.

 

 

Data Scientist / Olivier Verscheure (Swiss Data Science Center)

The Swiss Data Science Center (SDSC) is a joint venture between EPFL and ETH Zurich. Its mission is to accelerate the adoption of data science and machine learning techniques within academic disciplines of the ETH Domain, the Swiss academic community at large, and the industrial sector. In particular, it addresses the gap between those who create data, those who develop data analytics and systems, and those who could potentially extract value from it. In this presentation, I will briefly describe the motivation and mission of the Swiss Data Science Center. I will then explain the vision and roadmap of the Swiss Open Insights Factory (SOIF), our hosted platform for Open Data Science. I will illustrate the current status of its development with a short demo.

Olivier Verscheure received his Ph.D. degree in computer science from EPFL, in June 1999. In July 1999 Olivier joined the IBM T. J. Watson Research Center, NY as a member of the research staff, and managed the Exploratory Stream Analytics research group from 2007 to 2010. In July 2010 Olivier transferred to IBM Research - Ireland, where he played a major in the formation of the new lab dedicated to Data Science. Since May 2016 Olivier is the Executive Director of the newly created Swiss Data Science Center.

 

 

Data Journalist / Barnaby Skinner (Tages-Anzeiger, Sonntagszeitung)

Barnaby Skinner zeigt anhand von konkreten Beispielen, warum Programmier- und Statistikkenntnisse dabei helfen, den zunehmenden Daten- und Informationslast zu bewältigen und wie sie den Journalismus relevanter und besser machen.

Barnaby Skinner, 41, ist Datenjournalist beim «Tages-Anzeiger» und bei der «SonntagsZeitung», «Lede Program» Alumnus der Columbia School of Journalism und Mitglied des «Opendata.ch»-Boards.

 

 

 
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